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Josefina Vizcaino

05.08.2015

Gruppenbild Alpenprotokoll

Erster Tag: Alpenprotokoll startet - jetzt!

Nach einer langen Reise sind wir in Tschamut angekommen. Bei unserer Ankunft ist alles sehr liebevoll eingerichtet und wir werden mit einem Apéro willkommen geheissen. Das ganze Hotel Rheinquelle steht uns zur Verfügung. Jetzt geht es also los! Was mich wohl erwarten wird? Ich kann mir noch nichts genaues vorstellen. Es wird wohl ziemlich stressig. Ob es richtig war, mich anzumelden?

Zweiter Tag: Was will ich überhaupt?

Eine Frage, die für mich gar nicht so leicht zu beantworten war. In der Gruppe versuchten wir, der Antwort näher zu kommen. Das hat mich sehr unterstützt. Es kam dabei wirklich Interessantes heraus. Im Gespräch mit den anderen Teilnehmenden klärte sich für mich einiges und ich konnte am Ende des Abends zumindest ein mögliches Ziel in Worte fassen. Vorallem wurde mir klar, dass mein bisheriges Ziel nicht wirklich meinen eigentlichen Bedürfnissen entspricht. Ja, hier passiert viel.

Dritter Tag: Auf den Spuren des Rheins

Eine Gruppe machte sich mit einer Wanderung auf zu der Quelle des Rheins an den Tomasee und wir machten einen Ausflug an den Lag da Claus, ein sehr kleiner See in der Nähe von Sedrun. Eine wohlverdiente und inspirierende Denkpause mit Blick auf ein atemberaubendes Bergpanorama. Es war herrlich!

Vierter Tag: Und jetzt?

Am Mittwoch wurde wieder fleissig gearbeitet. Mit welchen eigenen Ressourcen kann ich zu meinem Ziel gelangen? Welche Alltagssituationen bringen mich vom Weg ab oder verunsichern mich? Und wie reagiere ich konstruktiv darauf? Es war sehr spannend mit neuen Methoden, anderen Betrachtungen daran zu arbeiten. Nach einem intensiven Tag, genossen wir ein wohlverdientes thailändisches Abendessen. Es war super lecker. Und wie es sich für einen richtigen Fan gehört, wird auch auf der Alp kein FCB-Spiel ausgelassen. Wir schauten alle zusammen den FCB Match. Nun, zum Glück hatten wir Internet...

Fünfter Tag: Was ich mir schon lange schreiben wollte.

Als Abschluss begaben wir uns noch etwas mehr in die Höhe für den nötigen Weitblick, um auf die vergangenen Tage zurück zu blicken. Die Aufgabe war unter anderem, einen Brief an sich selbst zu schreiben. Welche guten Wünsche gebe ich mir auf den Weg? Was nehme ich mit zurück ins Tal? Eine nicht ganz einfach Aufgabe für mich. Ich habe die ganze Woche nochmals Revue passieren lassen und sah, dass meine Ängste am Anfang vollkommen unbegründet waren. Alles war angenehm und es wurde Rücksicht auf alle Beteiligten genommen. Und ja, es war richtig, dass ich mich angemeldet habe!

Bei einem leckeren Abendessen und guten Gesprächen liessen wir den letzten Abend ausklingen. Ich freue mich auf das weiterarbeiten.

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